Medienmitteilungen

Geschäftsmietenkonflikte müssen föderal und individuell gelöst werden

Heute hat eine hauchdünne Mehrheit des Nationalrates im Rahmen der Sondersession beschlossen, auf einen nationalen Mietzinserlass für Geschäftsmieten zulasten der Vermieter einzutreten. Die FDP ist enttäuscht, dass die grosse Kammer unter gütiger Mithilfe der Mitte-Fraktion und der GLP dieser Idee zugestimmt hat und damit neue Ungerechtigkeiten schafft. Diese untaugliche Mietzinsbefreiung ist aus drei Gründen falsch. Erstens wirft sie Tausende unterschiedliche Mietverhältnisse in einen Topf, völlig unabhängig von der finanziellen Lage der Mieter – und von den Möglichkeiten der Vermieter. Zweitens konnten für die meisten Fälle bereits einvernehmliche Lösungen zwischen den Vertragsparteien gefunden werden. Drittens verletzt die Befreiung diverse verfassungsmässige Grundprinzipien. Auch der Bundesrat und die Mehrheit der Kantone lehnt die Vorlage ab, da u.a. in diversen Fällen schon Unterstützungsmassnahmen in den Kantonen umgesetzt wurden. 

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Aber die Menschen brauchen Perspektiven – nicht nur Einschränkungen

Ein zweiter Lockdown ist unbedingt zu verhindern. Arbeitsplätze, das Funktionieren der Gesellschaft und die psychische Gesundheit vieler wären in Gefahr. Zahlreichen KMU würde endgültig das Genick gebrochen. Gleichzeitig ist – wie im Frühling – der Kollaps des Gesundheitswesens zu verhindern. In dieser schwierigen Situation ruft die FDP alle zu eigenverantwortlichem Handeln auf. Die heute beschlossenen Massnahmen des Bundesrats bewegen sich für Liberale hart an der Schmerzgrenze, sind aber in der aktuellen Phase leider grösstenteils notwendig. Wir fordern Bundesrat Berset jedoch zum wiederholten Male auf, den Menschen und Unternehmen mit einem Koordinatensystem mehr Planungssicherheit zu geben. Es kann nicht sein, dass solche einschränkenden Massnahmen unbefristet ergriffen werden, ohne eine Perspektive, wann und wie es weitergehen könnte. Zudem muss der Bundesrat bei den Unterstützungsmassnahmen für Unternehmen und Selbständige vorwärts machen.

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Unsichere Lage erfordert Eigenverantwortung

Die FDP führt ihre DV in der Messe Luzern ohne physische Anwesenheit der Delegierten durch. Trotz eines umfassenden Schutzkonzeptes ist die gegenwärtige Unsicherheit zu gross, um an der geplanten DV mit Publikum festzuhalten. Die Delegierten werden online diskutieren und abstimmen. Zwar schmerzt uns dieser Entscheid, aber wir wollen Verantwortung übernehmen und einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten. Medienvertreter und Interessierte können die DV auf Youtube live verfolgen.

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Rund 16’000 Mitglieder haben sich geäussert

Mit der Enkel-Strategie ergreift die FDP Partei für die zukünftigen Generationen: Wir wollen liberale, kinder- und enkeltaugliche Lösungen für einen attraktiven Wirtschaftsstandort, gesicherte Sozialwerke sowie eine intakte Lebensgrundlage aufzeigen. Diese drei Themenbereiche wurden in der Parteibasis mittels einer Mitgliederbefragung breit diskutiert. Die Ergebnisse fliessen nun in die Arbeit an der umfassenden Enkel-Strategie ein, um das Erfolgsmodell Schweiz in die Zukunft zu tragen.

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Bundesrat Berset muss die Lage endlich in den Griff bekommen

Ein zweiter Lockdown ist unbedingt zu verhindern. Arbeitsplätze, das Funktionieren der Gesellschaft und die psychische Gesundheit vieler wären in Gefahr. Zahlreichen KMU würde endgültig das Genick gebrochen. Um diese massiven Freiheitseingriffe zu verhindern und gleichzeitig die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, braucht es jetzt mehr Klarheit und mehr Planungssicherheit, denn die aktuelle Situation der Ungewissheit ist unhaltbar. Der Bundesrat, namentlich Gesundheitsminister Alain Berset, ist in der Pflicht. Er muss aus dem Reaktionsmodus herausfinden und – getreu dem Leitsatz «gouverner c’est prévoir» – vorausschauender agieren und kommunizieren. Mit einem klaren Koordinatensystem und einer besseren Zahlenbasis kann er mehr Klarheit und eine höhere Akzeptanz der Massnahmen herstellen. Zudem muss er bei den Schnelltests vorwärts machen und die absurde Quarantäneregelung im Reiseverkehr an die Realität anpassen.

 

 

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Offene Fragen zum Rahmenabkommen rasch klären

Die FDP begrüsst die Ernennung von Botschafterin Livia Leu Agosti zur neuen Staatssekretärin. Mit ihr ernennt Bundesrat Ignazio Cassis eine erfahrene Diplomatin für diese anspruchsvolle Aufgabe. Frau Leu hat sich als Botschafterin in Teheran und Frankreich verdient gemacht und hat Erfahrungen mit schwierigen Verhandlungen. Als ehemalige Delegierte für Handelsverträge im Staatssekretariat für Wirtschaft kennt sie zudem die wirtschaftlichen Bedürfnisse der Schweiz ausgezeichnet. Die FDP anerkennt den Einsatz und die Erfolge von Botschafter Balzaretti für die Schweiz. Unabhängig von der personellen Rochade ist es für die FDP aber jetzt zentral, dass der Gesamtbundesrat mit der EU die offenen Punkte beim Rahmenabkommen klärt. Sobald die Konkretisierungen auf dem Tisch liegen, wird die FDP das Abkommen gesamthaft analysieren und bewerten.

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Generelle Verlängerung der Kreditlaufzeit auf 8 Jahre geht zu weit

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats hat das Solidarbürgschaftsgesetz beraten, welches für die Wintersession im Nationalrat traktandiert ist. Die FDP unterstützt das Gesetz. Es führt die guten Rahmenbedingungen für die COVID-Kredite weiter und versorgt damit notleidende Firmen, insbesondere KMU, mit dringend benötigter Liquidität. Bisher wurden über 80 Prozent der Kredite an Kleinunternehmen mit weniger als zehn Vollzeitstellen vergeben. Wir begrüssen, dass die Kommission die Möglichkeiten punktuell über den ersten Vorschlag des Bundesrats hinaus erweitern will und beispielsweise die maximale Rückzahlungsfrist – in ausserordentlichen Fällen – auf bis zu zehn Jahre ausdehnt. Bei der Grundregel setzt sich die FDP allerdings für einen engeren zeitlichen Rahmen ein, so wie vom Bundesrat beantragt. Gleichzeitig sollen die richtigen Anreize gesetzt werden, damit sich die betroffenen Firmen rasch erholen und den Kredit zurückzahlen können. À-fonds-perdu-Lösungen sind nur in besonderen Härtefällen möglich.

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FDP verurteilt KMU-feindliche Initiative der Linken

Die Unternehmensverantwortungs-Initiative (UVI) fordert eine Haftung für alle Auslandstätigkeiten eines Unternehmens mit Beweislastumkehr - bis hin zum letzten Zulieferer. Auch die kleinen und mittelgrossen Unternehmen haften ohne Ausnahme für wichtige Lieferanten. Die UVI stellt alle Unternehmen unter Generalverdacht und entfesselt ein regelrechtes Bürokratiemonster, das tausende von KMU in den Ruin treiben könnte. Die FDP stellt sich zusammen mit einem breiten Komitee gegen solche gefährlichen Experimente und fordert die Linke auf, wenigstens in Krisenzeiten Verantwortung für das Gewerbe zu übernehmen.

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Knappes Ja zur Sicherheit für die Schweiz

Der heutige Sieg der Linken könnte sich als Pyrrhussieg entpuppen. Denn nun sind sie gefordert und müssen aufzeigen, wie sie dem Föderalismus Rechnung tragen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern wollen, ohne traditionelle Rollen zu zementiert oder die Kosten einfach auf die Bevölkerung und Unternehmen abzuwälzen. Die FDP warnte schon seit Jahren – nun wurden unsere Befürchtungen Realität. Die Linken haben am heutigen Abstimmungssonntag bewiesen, dass sie mit teilweise zweifelhaften Argumenten die Schweizer Stimmbevölkerung in die Irre führen können, ohne dass sie selbst tragfähige Kompromisse entwickeln. Einziger Lichtblick: Mit dem Ja zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge hat der Souverän klargemacht, dass er weiterhin eine Luftwaffe will.

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Bundesrat muss nun endlich nötige Konkretisierungen aushandeln

Die Schweizer Bevölkerung hat einen klaren Entscheid gefällt: Die Kündigungsinitiative wurde abgelehnt. Aufgrund der Guillotine-Klausel wäre damit automatisch das gesamte Vertragspaket der Bilateralen I gekündigt worden. Die FDP steht klar hinter dem erfolgreichen bilateralen Weg und dessen langfristiger Sicherung und Weiterentwicklung. Entsprechend hocherfreut ist die FDP.Die Liberalen über das Abstimmungsresultat. Es ist jedoch kein Präjudiz für das InstA. Unsere Position bleibt in der Folge auch unverändert: Der Bundesrat muss nun endlich tragfähige Lösungen für die offenen Fragen finden und die auch von der FDP geforderten Konkretisierungen mit Brüssel angehen.

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Jetzt Rahmenbedingungen für Arbeitsplätze verbessern

Heute hat die FDP das Covid-19-Gesetz in der Schlussabstimmung klar angenommen. Das Gesetz schafft die rechtlichen Grundlagen für Massnahmen der Gesundheitsversorgung und im Asyl-, Justiz- und Kulturbereich. Zudem haben wir den Ausbau der Unterstützung von stark betroffenen Branchen und Selbstständigen mitgetragen. Gleichzeitig haben wir aber dafür gesorgt, dass die Kompetenzen des Bundesrats limitiert sind und das Gesetz auf Ende 2021 begrenzt ist. Nachdem das nun geregelt ist, treten wir in eine neue Phase ein. Es muss jetzt darum gehen, den Unternehmen die besten Voraussetzungen zu verschaffen, damit sie trotz Krise Arbeitsplätze erhalten oder sogar schaffen können. Zudem braucht es – gerade mit Blick auf die kommende kältere Jahreszeit – Schnelltests und eine bessere und transparentere Zahlenbasis.

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Nein zur populistischen 99%-Initiative

Die FDP begrüsst das heutige klare Nein des Nationalrats gegen die überaus populistische und KMU-feindliche 99%-Initiative der Jungsozialisten (JUSO). Diese Initiative ist extrem und schürt einen unnötigen Klassenkampf nach bester sozialistischer Manier. In der Schweiz ist die Einkommensverteilung ausgewogen, was wir unserem hervorragenden Bildungssystem, dem liberalen Arbeitsmarkt und dem attraktiven Standort verdanken. Unser Sozialsystem und eine bereits heute ausgeprägte Umverteilung im Steuer- und Sozialversicherungssystem garantieren den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das von der JUSO attackierte einkommensstärkste Prozent der Bevölkerung zahlt heute schon 40% der Steuereinnahmen. 
 

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Auch der Nationalrat muss Industriezölle abschaffen

Konsumenten und Unternehmen sind mehr denn je darauf angewiesen, dass die Politik unnötige Kosten und Bürokratie abbaut. Ein Beispiel dafür sind die Industriezölle. Dieses Relikt aus der Vergangenheit belastet Jahr für Jahr die importierenden Unternehmen mit Kosten von 500 Millionen Franken und verteuert Konsumprodukte um 350 Millionen. Ihre Abschaffung wäre ein einfaches und unbürokratisches Mittel, um der Wirtschaftskrise entgegenzuwirken. Gerade das Gewerbe und die Industrie könnten Produkte im Ausland massiv günstiger einkaufen. Der Bundesrat schlägt die unilaterale Abschaffung vor und greift damit eine Forderung der FDP auf. Erfreulicherweise hat heute auch der Ständerat seine Zustimmung beschlossen. Die FDP hegt die Hoffnung, dass der Nationalrat die Entlastung nach einer ersten Ablehnung im Juni doch noch beschliesst.
 

 

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Parlament steht kurz vor wichtigem Meilenstein

Wir haben die Verantwortung, den kommenden Generationen eine intakte Lebensgrundlage zu hinterlassen. Mit dieser Überzeugung hat die FDP letztes Jahr eine griffige und freisinnige Umweltpolitik beschlossen. Dieses Versprechen lösen wir seither Schritt für Schritt ein. Nicht nur mit zahlreichen Vorstössen, sondern insbesondere auch bei der Totalrevision des CO2-Gesetzes. Wir haben die Beschlüsse unseres Positionspapiers erfolgreich in die Vorlage eingebracht. Nur dank der FDP ist das Gesetz nach dem Nein Ende 2018 nun mehrheitsfähig geworden. Die Fraktion hat an ihrer heutigen Sitzung das Gesetz abschliessend diskutiert und die deutliche Unterstützung in der Schlussabstimmung bekräftigt. Es ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu Netto-Null bis 2050 und ein mehrheitsfähiger Kompromiss, wie das bei solchen Vorlagen in unserer Demokratie üblich ist. Ein Nein an der Urne würde dem Klima in keiner Weise weiterhelfen. Dessen sollten sich Kritiker – insbesondere die radikale Linke – bewusst sein.

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Echte Reformen statt vermeintlicher Wundermittel

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat heute die durchschnittliche Prämienerhöhung für 2021 bekannt gegeben. Die erwarteten 0.5% liegen deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Trotzdem braucht es weiterhin echte Reformen, für die sich die FDP einsetzen wird. Reformen, die deutlich weiter gehen als einzelne vermeintliche Wundermittel. Zudem müssen die Erfahrungen der letzten Monate unbedingt analysiert werden. Das Gesundheitssystem hat insgesamt gut auf die Corona-Krise reagiert. Doch es ist auszuwerten, ob alle medizinischen Eingriffe, welche im Lockdown nicht durchgeführt werden konnten, tatsächlich nachgeholt werden. Ist dies nicht der Fall, deutet das auf einen Überfluss von Eingriffen hin. Dort kann der Hebel für Kosteneinsparungen angesetzt werden.

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Die meisten Mieter haben bereits einvernehmliche Lösungen gefunden

Aufgrund der Corona-Massnahmen mussten viele Geschäfte temporär schliessen. Sie haben Umsatzeinbussen erlitten und benötigen Unterstützung, gerade die KMU. Doch die Mietzinsbefreiung, die eine Mehrheit im Parlament vom Bundesrat gefordert hat, ist der falsche Weg. Erstens ist sie pauschal, also völlig unabhängig von der finanziellen Lage der Mieter – und von den Möglichkeiten der Vermieter. Zweitens konnten für die meisten Fälle bereits einvernehmliche Lösungen zwischen den Vertragsparteien gefunden werden. Drittens verletzt die Befreiung verfassungsmässige Grundprinzipien und mehrere Grundrechte. Der Bundesrat ist nach wie vor skeptisch und das zu Recht.

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SVP, SP und Grüne gefährden Sicherheit und Bilaterale

Heute kurz vor Mittag hat der Nationalrat knapp die Teilnahme der Schweiz an der ausgebauten Schengen-Datenbank SIS abgelehnt. Das Nein der SVP ist wenig überraschend dem üblichen Reflex gegen die EU geschuldet. Dabei nimmt die Partei, welche sich Sicherheit gross auf die Fahne schreibt, in Kauf, dass sie damit Verbrecher schützt. Die linke Ratsseite trägt jedoch die Hauptschuld, indem die Grünen Nein stimmten und die SP sich der Stimme enthielt. Die SP pokert nicht nur mit der Sicherheit der Menschen, sondern auch mit dem Erfolgsweg der bilateralen Verträge. Die FDP verurteilt dieses verantwortungslose Verhalten. Es kann nicht sein, dass eine Vorlage zu Fall gebracht wird, nur weil man nicht mit der Maximalposition durchgedrungen ist. Wir werden im Ständerat für eine Korrektur kämpfen – für die Menschen und ihre Sicherheit.

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FDP-Liberale Fraktion für klare Regelung


Die FDP-Liberale Fraktion hat an ihrer heutigen Sitzung die Finanzierung von Parteien und Kampagnen behandelt. Diese steht im Nationalrat am Donnerstag auf dem Programm. Die Fraktion spricht sich klar für den nationalrätlichen Gegenvorschlag zur Transparenz-Initiative aus. Dieser fordert, dass Parteien und Komitees schon ab 50'000 Franken ihre Einnahmen und Ausgaben offenlegen, nicht jedoch die Namen der Spender. Diese Lösung schafft gerade bei den politischen Komitees mehr Transparenz als die Volksinitiative. Die Initiative wird klar abgelehnt, denn sie verfolgt letztlich das Ziel einer staatlichen Finanzierung des Parteiensystems.

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FDP bleibt skeptisch gegenüber Online-Förderung

Sinkende Werbeeinnahmen und verändertes Konsumverhalten – und nun noch die Corona-Krise – stellen viele Medien vor grosse Herausforderungen. Sie brauchen Unterstützung. Die indirekte Presseförderung durch eine Verbilligung der Postzustellung ist ein bewährtes Mittel dazu. Heute hätte es der Nationalrat in der Hand gehabt, diese Hilfe aufzustocken und der Presse damit rasch zu helfen. Doch Mitte-Links stellt sich quer und gefährdet damit das ganze Paket. Denn es enthält die Frage der direkten Förderung von Online-Medien, und diesbezüglich bleibt die FDP weiterhin sehr skeptisch.

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