Zahlreiche Bundesräte stehen seit 1848 für eine liberale Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ein. Dass die FDP der langjährige Garant des Erfolgsmodells Schweiz ist, stellten unter anderem die nachfolgenden Volksvertreter sicher. Interessant dabei ist: Die Schweiz hatte nicht immer eine Mehrparteienregierung wie heute. Nach der Gründung des Bundesstaates 1848 regierten die Freisinnigen 43 Jahre lang allein. 1891 kam ein erstes Mitglied der Katholisch-Konservativen (später CVP, heute Die Mitte) in die Regierung. Bis heute wurden verschiedene politische Kräfte in den Bundesrat integriert. Um zu der heute gültigen Formel zu gelangen (2 SVP, 2 SP, 2 FDP und 1 Die Mitte). Insgesamt stellte die FDP 72 der gesamt 119 Bundesräte. Die Kantone Waadt und Zürich stellten jeweils je 14 Bundesräte.

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Waadt

Georges-André Chevallaz

Waadt

Bundesrat

Georges-André Chevallaz (7. Februar 1915 in Lausanne; † 8. September 2002 ebenda). Georges-André Chevallaz war zwischen 1959 und 1973 Nationalrat. Am 5. Dezember 1973 wurde er im ersten Wahlgang mit 137 von 241 gültigen Stimmen in den Bundesrat als Nachfolger von Nello Celio gewählt. Von 1974 bis 1978 stand er dem Zoll- und Finanzdepartement vor und 1979 dem Finanzdepartement. Von 1980 bis 1983 war er Militärminister. Er setzte zahlreiche Massnahmen zur Sanierung der Bundesfinanzen um. 1980 war Chevallaz Bundespräsident und Ende 1983 trat er als Bundesrat zurück.