Internationaler Währungsfonds: Unheilige Allianz blockiert wichtiges Darlehen

Linke und Nationalisten torpedieren Verhandlungsposition für den Schweizer Sitz

 

 

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist im Kampf gegen die Eurokrise von grosser Bedeutung. Die Schweiz ist ein wichtiger Finanzplatz und hat entsprechend einen Direktorensitz im IWF. Diese wichtige Rolle bedeutet Verantwortung – welche die Schweiz erneut wegen einer unheiligen Allianz von SP und SVP nicht wahrnehmen kann. Die Linken wollen den IWF-Kredit an die Erhöhung der Entwicklungshilfe binden, die Nationalisten lehnen das Darlehen grundsätzlich ab; zusammen haben sie die Behandlung der IWF-Vorlagen verschoben. Die anderen Währungsfonds-Staaten werden bis Ende Jahr über die Mittelerhöhung entscheiden. Die Schweiz droht durch diese Verzögerung im Nationalrat de facto ein Veto gegen die Erhöhung der Mittel aller IWF-Staaten gegen die Schuldenkrise einzulegen. Jene Staaten, welche den Schweizer Währungsfonds-Sitz angreifen, werden dieses verantwortungslose Verhalten der unheiligen Allianz gegen uns ausnutzen. Damit torpedieren Linke und Nationalisten die Schweizer Verhandlungsposition im harten Kampf um unseren Sitz im IWF-Direktorium: Das ist ein verantwortungsloser Angriff auf die Interessen der Schweiz!

 

Kontakte:

Nationalrätin Gabi Huber, Präsidentin FDP-Liberale Fraktion, 076 331 86 88

Nationalrätin Martine Brunschwig Graf, Vizepräsidentin FDP-Liberale Fraktion, 079 507 38 00

Nationalrätin Christa Markwalder, 079 222 52 80

Noé Blancpain, Kommunikationschef, 078 748 61 63

Philippe Miauton, Pressesprecher, 079 277 68 41

 

 

 

FDP.Die Liberalen, Generalsekretariat, Neuengasse 20, Postfach 6136, CH-3001 Bern

T +41 (0)31 320 35 35, F +41 (0)31 320 35 00, www.fdp.ch