Die FDP-Liberale Fraktion wird die Massnahmen, die der Bundesrat dem Parlament in der Herbstsession vorlegt, in den kommenden Wochen genau anhand ihrer sechs Kriterien prüfen (gezielt, rasch wirksam, befristet, Einhaltung der Schuldenbremse, nicht wettbewerbsverzerrend und keine Blockierung von Strukturreformen). Auf den ersten Blick ist das Fazit durchzogen:
- Sinnvoll sind die Massnahmen für Forschung und Innovation sowie die Unterstützung des Tourismus durch EVD und EDI.
- Den Plan, der Arbeitslosenversicherung (ALV) 500 Millionen Franken aus dem Überschuss des Bundesbudgets zukommen zu lassen, wird die FDP genau unter die Lupe nehmen: Kurzarbeit ist in der Krise ein wichtiges Instrument, um Arbeitsplätze zu sichern – ob die Finanzspritze für die erst 2010 reformierte ALV der richtige Weg zur Stärkung der Kurzarbeit ist, wird geprüft. Zurzeit haben Firmen volle Auftragsbücher und zu hohe Produktionskosten.
- Ihren Widerstand kündigt die FDP gegen die unsinnigen, veralteten Massnahmen zur Exportförderung an, von dem bloss einzelne Grosskonzernen profitieren. Ebenfalls nicht in Frage kommt ein Millionenzuschuss an den Regionalverkehr.
Die FDP fordert zudem die Abschaffung der Emmissionsabgabe als Teil des dringlichen Pakets in der Herbstsession. So zahlen Firmen bei der Erhöhung ihres Eigenkapitals zusätzlich diese längst überholte Abgabe. Hier sind die anderen Parteien gefordert, mit der FDP eine klare Position einzunehmen.
Die Forderungen der Fitnesskur für die Schweiz finden Sie unter
http://www.fdp.ch/images/stories/Dokumente/Positionspapiere/20110822_PP_Frankenpapier_d.pdf
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