Widersinnig im Parlament ist das Verhalten von SVP und CVP, die einerseits den (von Tourismus und Hotellerie geforderten) Agrarfreihandel torpedieren und gleichzeitig den Tourismus und die Hotellerie mit Steuererleichterungen bei Laune halten wollen. Das ist Klientelpolitik, die dem Standortschweiz viel mehr schaden als nützen würde. Gegenwärtig fühlen wir wieder einmal den konkreten Druck des Auslands aufgrund der verschiedenen langjährigen Steuerkontroversen. Darauf müssen wir Antworten finden wie bspw. mit dem Zusatzbericht zum Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA oder mit dem neuen Steueramtshilfegesetz. Gleichzeitig gilt es aber, uns innenpolitisch das Leben nicht zusätzlich zu erschweren und standortschädigende oder -verteuernde Initiativen wie 6 Wochen Ferien für alle, die Minder-Initiative gegen Abzockerei oder die 1:12 Initiative der Juso wuchtig abzulehnen – aus Liebe zur Schweiz.
