Mehr Arbeitsplätze dank erleichterter Konzernfinanzierung

Bundesrat setzt Forderung der FDP rasch um und ermöglicht neue Arbeitsplätze

 

 

Weltweit wird der Standortwettbewerb härter. Die entschlossene Stärkung unseres Wirtschaftsstandorts ist wichtig, damit neue Arbeitsplätze entstehen. Einfache Verbesserungen sind umgehend an die Hand zu nehmen. Dies forderte die FDP.Die Liberalen Ende November 2009 bei der Konzernfinanzierung. Nun hat der Bundesrat gehandelt. Für die konzerninterne Finanzierung soll künftig die Stempel- und Verrechnungssteuer entfallen. Damit wird die Schweiz als Standort für ausländische Hauptsitze gestärkt. Diese müssen künftig neben einer Konzernzentrale in der Schweiz nicht noch einen Sitz für die Finanzierung in den Niederlanden oder Luxembourg haben. Gerade für die Europasitze asiatischer und amerikanischer Konzerne wird die Schweiz damit noch attraktiver. Solche Konzernsitze bringen der Schweiz Tausende Stellen und Millionen an Steuereinnahmen. Profitieren werden auch mittelgrosse Schweizer Firmen, welche Anleihen billiger ausgeben können. Damit in der Praxis auch Schweizer Grossfirmen die Praxisänderung nutzen können, wird es im Rahmen der Unternehmenssteuerreform III weitere Reformen brauchen.

 

Nationalrat Fulvio Pelli, Präsident FDP.Die Liberalen, erklärt:

„Die Verwaltung hat rasch auf die FDP-Forderung reagiert. Schlechte Gesetze hatten die wichtige Treasury-Funktion bereits vor Jahren aus der Schweiz vertrieben. Dank der Verordnungsänderung kann die Schweiz nun Arbeitsplätze und Steuereinnahmen zurückerobern und ausländische Konzernsitze anziehen. Und das kostet uns keinen Steuerfranken!“

 

Kontakte:

Fulvio Pelli, Nationalrat, Präsident FDP.Die Liberalen, 079 230 02 03

Stefan Brupbacher, Generalsekretär, 079 789 13 81

Noé Blancpain, Kommunikationschef, 078 748 61 63